Einchecken (...oder der große Abschied von der Liebsten)

Das Motorrad mußte ich 3 Tage vor unserem Abflug bei der KLM- Cargo in Düsseldorf abgeben. Kurz vor dem Cargo-Gebäude fand ich denn auch eine entsprechend ausgerüstete Tankstelle, bei der ich das Motorrad  noch einer gründlichen Reinigung unterzog. Das Bike muß nämlich sauber sein.

Bei der KLM angekommen, mußte ich dann noch mein Motorrad als Gefahrengut deklarieren und die Frachtpapiere vorlegen. (Weil motoradfahren ja so gefährlich ist! ) Diese bekam ich eine Woche zuvor von Fly + Bike zugesandt. Irgendwie wußte zwar keiner welche Durchschrift der Frachtpapierzettel für wen sind, aber sie wurden dann wohl passend aufgeteilt. Ich glaube, 2 davon bekam ich. Ach ja, zum deutschen Zoll mußte ich dann noch, die Jungs haben noch einen Stempel auf die Frachtpapiere gehauen und wollten das Moped gar nicht näher sehen.

Danach wurde das Motorrad mit meiner Hilfe auf eine Luftfrachtpalette mit Motorradschiene geschnürt.  Dabei ist es doch beruhigend, wenn man selbst dabei sein kann, da doch nicht jeder Frachtheini weiß, an welchen Stellen so ein Motorrad überhaupt befestigt werden darf. Der KLM- Mitarbeiter fuhr allerdings selber das gleiche Modell, was die Sache dann doch beschleunigte.  (Bild dazu)

Irgendwie ist es schon ein etwas seltsames Gefühl, wenn man sein geliebtes Motorrad schon 3 Tage vorher ins Moloch L.A. schickt. Man weiß ja auch nicht, wer das so alles in die Finger bekommt. Am liebsten wäre ich direkt darauf sitzen geblieben. Übrigens, Kratzer sind von der Transportversicherung ausgeschlossen und so eine Motorradversicherung ist recht teuer. Das ist wohl das berühmte Restrisiko.